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SSD-Datenrettung: normale und komplexe Fälle
Aktualisiert am 19.04.2025 – Tobias Jungbauer
Anders als bei HDD-Festplatten fallen nahezu alle SSD-Fälle in die Kategorie „normal" – selbst wenn der Speicher nicht mehr erkannt wird. Hardwaredefekte wie Überspannung oder Wasserschäden treten bei SSDs nur selten auf (ca. 5 %).
Der „komplexe" Festpreis ist die preisliche Obergrenze. Eine Aufstufung von „normal" zu „komplex" erfolgt nur nach Absprache.
Bei Fragen erreichen Sie mich telefonisch unter 0841 12840705 oder per E-Mail. Auf Wunsch ist eine kostenfreie Analyse vor Ort möglich.
1. Normale Fälle (keine Hardwarereparatur mit Teilespender notwendig)
Firmware-Fehler
Die SSD wird nicht mehr erkannt, obwohl kein physischer Schaden vorliegt. Ursache ist ein interner Firmware-Bug.
Sektorfehler durch Verschleiß
Ausgebrauchte Schreib-/Lesezyklen der NAND-Bausteine führen zu fehlerhaften Sektoren. Daten werden unvollständig oder gar nicht gelesen.
Versehentliches Löschen oder Formatieren
Daten wurden durch versehentliches Löschen, Formatieren oder ein fehlgeschlagenes Update entfernt. Eine Wiederherstellung ist oft möglich, solange die Daten nicht überschrieben wurden.
Typische Symptome: Die SSD wird nicht erkannt, reagiert extrem langsam oder meldet Lesefehler.
2. Komplexe Fälle (Hardwarereparatur mit Teilespender notwendig)
Überspannung oder Wasserschaden
Elektrische Beschädigung der Controllerplatine durch Überspannung, Kurzschluss oder Flüssigkeitskontakt. Die SSD wird nicht mehr erkannt und liefert kein Statusregister.
NAND-Transplantation
Bei schweren Hardwareschäden werden die NAND-Speicherbausteine auf einen identischen Teilespender übertragen. Dieser aufwendige Prozess erklärt den Preisunterschied zur normalen Kategorie.
Zusätzlicher Schaden durch Selbstversuch
Zum ursprünglichen Defekt kommt ein weiterer Schaden hinzu, z. B. durch unsachgemäße Software-Tools oder eigenmächtige Reparaturversuche des Kunden.