Datenretter – Technik, Erfahrung & Transparenz

Professionelle Datenrettung mit Spezialtechnik

Ich bin spezialisiert auf die physische Datenrettung defekter Speichermedien – von Festplatten mit Headcrash über defekte SSDs bis hin zu RAID-Systemen. Mit professioneller Ausstattung von ACE Lab, einem Reinraum-Arbeitsplatz nach DIN 14644-1 ISO 5 und über 2.100 erfolgreich abgeschlossenen Fällen biete ich eine fundierte und transparente Datenrettung.

Aktualisiert am 28.03.2026 von Tobias Jungbauer

1. Professionelle Ausstattung

PC-3000 UDMA – HDD-Diagnose & Firmware-Reparatur

Das PC-3000 UDMA ist ein Hardware-Software-System zur Diagnose und Reparatur von Festplatten. Es unterstützt alle gängigen Hersteller (Seagate, Western Digital, Toshiba, Samsung, Hitachi/HGST) in Kapazitäten bis 8 TB. Über die integrierte Testerkarte mit SATA- und PATA-Ports kann ich direkt auf die Firmware-Ebene (Service Area) zugreifen – eine Voraussetzung für die Reparatur mechanisch beschädigter Laufwerke.

PC-3000 UDMA System zur HDD-Datenrettung

PC-3000 Flash – NAND-Datenrettung & Chip-OFF

Für USB-Sticks, SD-Karten und SSDs mit NAND-Flash-Speicher setze ich das PC-3000 Flash ein. Es ermöglicht die Diagnose auf Controller- und Firmware-Ebene. Bei monolithischen Speicherchips kommt das Spider Board zum Einsatz – ein pin-basiertes Kontaktierungsverfahren, das direkten Zugriff auf die NAND-Chips ermöglicht, ohne zu löten.

PC-3000 Flash System Spider Board Adapter für monolithische Flash-Chips

Reinraum-Arbeitsplatz nach ISO 5

Festplatten werden unter Reinraumbedingungen (DIN 14644-1 ISO 5) geöffnet. Der Abstand zwischen Schreib-/Lesekopf und Plattenoberfläche beträgt nur 0,004 µm – selbst ein Staubkorn (ca. 10 µm) kann irreversible Schäden verursachen. Der Laminar-Flow-Arbeitsplatz stellt sicher, dass keine Kontamination während des Kopftauschs oder der Platteninspektion auftritt.

Laminar-Flowbox-Reinraumbedingungen

2. Arbeitsweise – Wie ich Daten rette

Schreib-/Lesekopf-Tausch

Bei einem Headcrash werden die beschädigten Schreib-/Leseköpfe unter Reinraumbedingungen gegen kompatible Spenderköpfe getauscht. Die Herausforderung: Spenderköpfe müssen nicht nur vom gleichen Modell stammen, sondern auch von einer kompatiblen Firmware-Revision. Nach dem Tausch wird die Service Area (Firmware) repariert, damit das Laufwerk initialisiert und die Daten ausgelesen werden können.

Service-Area-Reparatur

Die Service Area ist das interne Betriebssystem einer Festplatte. Bei mechanischen Schäden werden häufig einzelne Firmware-Module beschädigt, die für die Initialisierung und den Datenzugriff erforderlich sind. Mit dem PC-3000 kann ich defekte Module gezielt reparieren oder aus kompatiblen Spenderlaufwerken übertragen – ohne dies ist kein Zugriff auf die Nutzerdaten möglich.

Bidirektionales Auslesen bei Oberflächenschäden

Bei Festplatten mit verkratzter Oberfläche verwende ich eine bidirektionale Auslesestrategie: Die Daten werden abwechselnd von hohen zu niedrigen und von niedrigen zu hohen LBA-Adressen gelesen. Beim Annähern an beschädigte Bereiche wird die Leserichtung gewechselt. Zusätzlich wird über die MFT-Map (NTFS) die Ordnerstruktur rekonstruiert, um wichtige Dateien priorisiert zu sichern.

3. Fallbeispiele aus der Praxis

4. Faire Festpreise

Alle Preise sind Festpreise und Endpreise – keine versteckten Kosten, keine „ab"-Preise. Es wird nur bei Erfolg bezahlt: mindestens 95 % der Dateien müssen wiederhergestellt sein, oder Sie bestätigen nach einer Ferneinsicht die Übernahme des Ergebnisses. Spenderlaufwerke und Leihdatenträger sind bereits im Preis enthalten.

Die Festpreise sind aufgeteilt in „normale" und „komplexe" Fälle. Alle Preise finden Sie transparent unter Preise.

Falls Fragen bestehen, rufen Sie am besten unter 0841 12840705 an oder schreiben Sie eine E-Mail an info@jungbauerdatenrettung.de.